Cycas revoluta 150 cm Palmfarn
ist ein Dinosaurier unter den Pflanzen.
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ist ein Dinosaurier unter den Pflanzen.
Der Palmfarn ist ein Dinosaurier unter den Pflanzen, stammt aus Südostasien und wird fälschlicher Weise auch Sagopalme genannt.
Er ist nicht nur von seiner Entwicklung her ein Fossil, den die einzelne Pflanze kann sehr alt werden. Man geht von mehreren hundert Jahren aus. aber die Altersbestimmung ist sehr schwierig, weil Palmfarn wie auch Palmen keine Jahresringe besitzen.
Das Wachstum ist extrem langsam, und es können durchaus 2 bis 3 Jahre vergehen, bis ein neuer Blattkranz gebildet wird. Der nach vielen Jahren entstehende Stamm ist dunkelbraun, zylindrisch und besitzt eine rauhe Oberfläche.
Die Palmfarne haben gefiederte, harte, dunkelgrüne Wedel, die sowohl den Farnblättern als auch den Palmblättern ähnlich sehen. Die Pflanzen können sehr alt werden und können Baumgröße erreichen, wobei sie sehr langsam wachsen.
Der Palmfarn benötigt einen hellen, möglichst vollsonnigen Standort und sollte nach der Überwinterung erst langsam an die Sonne gewöhnt werden. Palmfarn benötigt nicht sehr viel Wasser. Das Substrat muß unbedingt durchlässig sein.
Er sollte nicht zu feucht gehalten werden, darf andererseits aber auch nicht total austrocknen. Gegen Staunässe ist Cycas revoluta empfindlich. Im Sommer kann und sollte der Palmfarn ins Freie gestellt werden und nach Gewöhnung sogar in die pralle Sonne.
Die Temperatur sollte sehr warm sein. Bei Temperaturen um 0 Grad sollte die Pflanze eingeräumt werden und in einem kühlen Raum (um 5 Grad) überwintern.
Die Temperatur von 15 Grad sollte bei der Überwinterung aber nicht überschritten werden, da sich sonst wilde Triebe bilden können.
Entsprechend des langsamen Wachstum benötigt Cycas revoluta kaum Dünger.
Es ist zu empfehlen, während des Wachstums (bei der Bildung von neuen Wedeln) mit einem Grünpflanzendünger in der vom Hersteller empfohlenen Dosierung wöchentlich einmal und ansonsten nur einmal pro Monat zu düngen.
Pflanzenfamilie:
Cycadaceae (Palmfarngewächse)
Allgemein:
Palmfarne sind weder Palmen, noch Farne, sondern zählen zu einer erdgeschichtlich
sehr alten Pflanzenfamilie. Mit beiden gemeinsam haben Palmfarne ihren Wuchs:
Am Ende zumeist gerader, unverzweigter Stämme sitzt ein kreisrunder Schopf tief
eingeschnittener, tannengrüner Blätter, die an Palmwedel ebenso erinnern wie an
Farnwedel. Die ganzjährig formschönen Urweltgewächse wachsen sehr langsam,
was sie zu außerordentlich genügsamen und dankbaren Kübelpflanzen macht, die
auch in Topfkultur sehr alt werden können. Da jährlich meist nur ein Blattkranz
hinzukommt, während der unterste und damit jeweils älteste eintrocknet, muss man
sie selten umtopfen. Mit der Pflege nehmen es Palmfarne auch nicht übergenau:
Kurze Trockenheit vertragen Sie ebenso ganzjährig zimmerwarme Plätze in
Wohnräumen Büros und Wintergärten mit trockener Heizungsluft. Nur eines mögen
Palmfarne nicht: Zu viel Sonne verbrennt ihre Blätter, weshalb sie absonnige Plätze
brauchen.
Arten:
Früher, zu Zeiten der Dinosaurier, gab es viele Cycas-Arten. Heute beschränkt sich
das käufliche Angebot auf eine einzige: Cycas revoluta, auch Sagopalme genannt.
Zwar findet man vor allem in Asien wild wachsend noch einige weitere Arten, doch
für die Kultur im Zimmer sind sie bedeutungslos. Nur von der verwandten Gattung
Zamia werden ebenfalls Topfpflanzen angeboten.
Standort:
Hell bei 10 °C (+/- 8°C). Immergrün. Kurzzeitiges Temperaturminimum -5 °C.
Was den richtigen Platz angeht, so ist der Palmfarn genügsam. Zwar fühlt er sich im
Hellen am wohlsten (nur bei greller Sommersonne müssen Sie für etwas Schatten
sorgen), aber auch ein Stück vom Fenster weg gedeiht er ganz gut. Im Winter
können Sie ihn ein paar Grad kühler stellen. Er verträgt aber auch trockene
Heizungsluft. Was er sehr schätzt: viel frische Luft.
Pflege:
Pflege im Sommer: Palmfarne kommen mit seltenen Wassergaben aus. Ihr
Wachstum ist jedoch umso rascher, je regelmäßiger man sie versorgt. Wichtig:
Gießen Sie bei jedem Durchgang so viel, dass die Erde bis zum Topfboden
durchfeuchtet ist, warten Sie dann aber so lange ab, bis das Substrat gut
abgetrocknet ist, bevor Sie erneut zur Gießkanne greifen. Das kann im Sommer
einige Tage dauern, im Winter Wochen. Düngen Sie von April bis Oktober alle 10-14
Tage mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.).
Pflege im Winter: Wechselnde Bodenfeuchte mit Abtrocknungsphasen beibehalten.
Krankheiten und Schädlinge:
In der Regel schädlingsfrei. Bei warmer Überwinterung (18 °C) in seltenen Fällen
Schild- oder Wollläuse. Palmfarne sind robuste Pflanzen, vor allem, wenn sie schon
einige Jahre alt sind. Wenn man in den Blattachseln kleine weiße, wattebausch
ähnliche Pfropfen entdeckt, handelt es sich um Wollläuse - oft eine Folge von zu
warmer Überwinterung. Meist hilft ein Betupfen mit einer Spiritus-Seifen-Lösung
(hinterher die Blätter mit klarem Wasser abwaschen).
Verwendung:
Von April bis Oktober im Freien in Topfgärten (Balkon/Terrasse/Garten) mit
Überwinterung im Haus; ganzjährig in Wintergärten, lichtreichen Wohn- und
Büroräumen.
Umtopfen:
Palmfarne schätzen grobkörnige, z. B. mit Lavagrus, Blähton oder Kies durchmischte
Erde mit etwas Lehm und Humus. Verwenden Sie keine "Blumenerde", die zumeist
fast ausschließlich aus Torf besteht.
Herkunft/Klimazone: Japan, Zone 9-11