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Phoenix roebelenii Zwerg Dattelpalme 125cm Hoch (Hydrokultur)

ist eine wunderschöne Pflanze mit grazilen, weichen dunkelgrünen Fiederblättern und einem kurzen Stamm.

Die Heimat der Phoenix roebelinii ist Laos.

Die Pflanze bevorzugt einen sehr hellen Standort, volle Sonne nur nach längerer Gewöhnung.

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Phoenix roebelenii - Zwergdattelpalme

 

 

Die Phönixpalme, oder auch Dattelpalme genannt, stammt von den Kanarischen Inseln, wo sie über 20 Meter hoch wird.

Dort steht die Palmeauf Marktplätzen, in Parkanlagen und sogar am Straßenrand. Oft bekommt sie in ihrer Heimat Blütentrauben in den Blattecken. Diese Blüten duften nicht, die Früchte sind klein und ungenießbar. Aus ihnen werden die Samen, die von Urlaubern abgekniffen und mit nach Hause genommen werden. In unserem Klima wird die Palme selten mehr als 1 Meter hoch und man brauch viel Glück oder einen besonders „Grünen Daumen“, dass sie bei uns blüht.

 

Die Phönixpalme ist einfach zu pflegen.

Junge Palmen sollten stets im Schatten stehen; ältere wachsen im Schatten, aber nach einer gewissen Anpassungszeit auch in der vollen Sonne. Die Phönix verträgt hohe Sommertemperaturen und dankt Ihnen mit üppigem Wachstum für einen sonnigen Terrassenplatz. Sie muss mehrmals in der Woche mit temperiertem und enthärtetem Wasser gegossen werden und von April bis September wird sie alle zwei Wochen gedüngt. Palmen, die den Sommer im Freien stehen, sollten auch so spät wie möglich vor dem Winter wieder ins Haus geholt werden. In der Übergangsphase von Sommer zum Winter müssen sie hereingenommen werde, wenn es nachts 2-3°C kalt wird. Im Winter, in ihrem Winterquartier, genügen ihr 4 bis 8°C, dann brauch sie auch nur wenig Wasser. Steht sie aber wärmer und hell, muss sie regelmäßig gegossen werden. Achtung: Zu warme Überwinterung macht die Phönix für Schildläuse anfällig.

 

Etwa alle drei Jahre wird im Frühjahr umgetopft. Die beste Zeit dafür ist der April, wenn es schon hell und langsam warm wird. Wenn aber Ihre Phönix am Ende des Sommers aus ihrem Topf herausgewachsen ist oder die Wurzeln unten durch das Topf loch wachsen, kann sie auch dann noch umgesetzt werden. Nehmen Sie immer recht hohe Töpfe. Bei älteren Palmen kann man beim Umtopfen gleichzeitig die Wurzeln ein viertel zurücknehmen. Das begrenzt das Wachstum und die Palme schießt nicht so in die Höhe.

 

Vermehrung der Phönixpalme

Die Vermehrung durch Samen ist üblich und einfach. Es macht besonders viel Spaß, wenn man sich den Samen selbst aus dem Urlaub mitgebracht hat. Lassen Sie ihn nicht zu lange liegen, dann keimt er nicht mehr so gut.

 

Die Samen werden in leichte Erde gesät, in eine Mischung aus Sand, Torfstreu und gewöhnlicher Blumenerde. Stellen Sie das Keimgefäß 20-24°C warm, und halten Sie die Erde gut feucht. Nach vier bis sechs Wochen zeigen sich die ersten Blätter. Erschrecken Sie nicht, aber diese Keimblätter teilen sich noch nicht und können nach weiteren Wedeln, die sich dann teilen, einfach abgeschnitten werden. Sind diese Keimblätter also zu sehen, wird es Zeit, die Pälmchen einzeln einzutopfen. Achten Sie darauf, dass dabei der Samen nicht entfernt wird. Nach einigen Monaten wird noch einmal in kräftigere Erde und größere Töpfe umgesetzt.

 

 

Manchmal bilden ältere Phönixpalmen Wurzelschösslinge aus. Diese kann man vorsichtig abnehmen und für sich einpflanzen. Phönixpalmen können bei guter Pflege sehr alt werden, besonders wenn sie in großen Kübeln im Wintergarten stehen.

 

Pflanzenpflege

Welke Blattränder und braune Blätter entstehen durch Überdüngung, Überwässerung oder zu starke Austrocknung. Schneiden Sie die welken und braunen Wedel ab und versuchen Sie Ihrer Palme genau das Gegenteil von dem zu geben, was Sie Ihr bis jetzt gegeben oder nicht gegeben haben.

 

Neue Blätter, die sich noch nicht entfaltet haben, sehen oft verwelkt und hässlich aus, weil sie von braunen Bastbelag bedeckt sind. Das ist aber normal und keine Krankheit (von der hässlichen Ente zum ......).

 

Lange und dünne Wedel sind ein Zeichen von Lichtmangel. Ein Sommeraufenthalt auf dem Balkon oder der Terrasse tut ihr dann gut.

 

Braune, runde Flecken an den Blattspitzen deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Spritzen Sie im Abstand von acht Tagen mehrmals mit einem Pilzmittel.

 

Läuse können auch die widerstandsfähigste Phönixpalme befallen: Schild- und Wollläuse können Sie mit einem Messer abkratzen; reiben Sie danach die Blätter mit einem spiritusgetränkten Wattebausch ab. Gegen Blattläuse hilft das Sprühen mit einer Schmierseifenbrühe.

 

Es gibt etwa 13 verschiedene Phönix-Arten. Aber nur zwei von ihnen sind noch als Zimmerpflanze interessant. Einmal ist es die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera), die etwas wärmer überwintert als die Kanarische. Zum anderen ist es die Sumpf-Dattelpalme (Phoenix roebelenii) aus Indochina. Sie ist feiner und zarter im Wuchs und brauch das ganze Jahr über viel Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit (ideal für Wintergärten).