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Sansevieria cylindrica - Bogenhanf

wird auch Bogenhanf genannt und ist eine weitere Sorte der Sansevieria.

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Sansevieria cylindrica

Größen: 70-75 cm oder 80-90 cm Höhe ab Topfboden gemessen. Topfhöhe 20-24 cm

Sansevieria cylindrica wird auch Bogenhanf genannt und ist eine Sorte der Sansevieria.
Der Bogenhanf wurde früher zur Herstellung von Bogensehnen verwendet und hat daher seinen Namen. Seine Heimat ist Afrika.
Die Blätter sind lang und sehen aus wie Bajonette. Der Standort sollte hell bis sonnig sein, es wird aber auch halbschattig vertragen.
Der Wasserbedarf ist im Sommer mittel, im Winter weniger. Am Besten die Erde antrocknen lassen.
Trockene Luft wird gut vertragen. Die Temperatur sollte nicht unter 15 Grad sinken.

Allgemein:
Sansevierien gehören zu den unverwüstlichen Zimmerpflanzen. Sie vertragen hartes Leitungswasser, trockene Luft im Winter, pralle Sonne im Sommer. Pflegefehler nehmen sie nicht so schnell übel. Und Schädlinge befallen sie nur selten. Eine Sansevierie wächst recht langsam. Da sie aber ein stattliches Alter erreicht, summiert sich im Laufe der Jahre auch der geringe Zuwachs. Eine meterhohe Sansevierie ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Von Zeit zu Zeit, meist im Frühjahr, bilden sich vor allem bei älteren Pflanzen an der Basis kurze Stiele mit kleinen, weißen Blüten. Besonders auffallend sind diese zwar nicht - aber sie duften.

Arten:
Zwar kennt man eine ganze Reihe von Sansevieria-Arten. Im Zimmer, auf der Fensterbank aber dominiert eine: Sansevieria trifasciata. Sie kann bis zu 150 cm
hoch werden, hat leicht rinnenförmige Blätter, dunkelgrün mit hellgrünen Querbändern. Von dieser Art gibt es verschiedene Sorten. "Laurentii" hat gelbe Blattränder, bei "Gigantea" sind die Blätter breiter als bei der Ursprungsart, "Hahnii" bildet niedrige, trichterförmige Blattrosetten, wird nur 20-30 cm hoch.

Standort:
Obwohl die Sansevierie an fast allen Plätzen gut gedeiht, hat auch sie natürlich einen idealen Standort. Der ist sonnig, kann sogar am Südfenster mit seiner grellen Mittagssonne sein. Als Wüstenkind ist sie Helligkeit gewohnt. Was die Temperaturen angeht, so kann die Pflanze das ganze Jahr über im geheizten Wohnzimmer stehenbleiben. Was sie nicht verträgt: Temperaturen unter 15 Grad, außerdem einen Platz an einem zugigen Fenster.

Pflege:
Sansevierien kommen mit sehr wenig Feuchtigkeit aus; gießen Sie deshalb immer sparsam. An Trockenheit ist noch keine Sansevierie eingegangen, aber an zu viel Wasser. Machen Sie immer erst die Fingerprobe. Wenn die Erde sich dabei noch feucht anfühlt, sollten Sie das Gießen noch verschieben. Achten Sie auch darauf, dass Sie nie in die jungen Triebe gießen. Zu entkalken brauchen Sie das Leitungswasser für eine Sansevierie nicht. Und zu sprühen brauchen Sie auch nicht. Mit dem Dünger können Sie ebenfalls sparsam umgehen. Alle vier Wochen eine schwache Portion Flüssigdünger zum Gießwasser, das reicht völlig. Wer es ganz gut mit seiner Sansevierie meint, gibt ihr Kakteendünger. Umgetopft wird im Frühjahr. Und zwar immer dann, wenn der alte Topf sichtbar zu klein wird. Jede gute Blumenerde ist geeignet, aber nicht jeder Topf: Kunststofftöpfe sind für die schwere Pflanze nicht geeignet, da sie schnell umkippen können.

Vermehrung:
Große Pflanzen können Sie problemlos teilen. Interessant ist die Vermehrung durch Blattstecklinge: Die Stücke eines quer in etwa 5 cm lange Teile geschnittenen Blattes werden so herum eingetopft, wie sie ursprünglich gewachsen sind. Wichtig dabei: eine Bodenwärme von 25 Grad.

Krankheiten und Schädlinge:
Die Sansevierie ist eine ungeheuer robuste Pflanze, die selbst Pflegefehler nicht so schnell übelnimmt. Wird sie allerdings zu viel gegossen, können die Wurzeln faulen. Dann ist die Pflanze meist nicht mehr zu retten. Werden bei gestreiften Sorten die Blätter blass, steht die Pflanze zu dunkel. Ebenfalls ein Zeichen für zu viel Wasser können braune Blattflecken sein.